News for July 2008

Mangos 0.0.6398

It’s been a long time since I compiled my last Debian package for Mangos. Here is a new release with latest ScriptDev2 and AuctionHouseBot.

Download mangos_0.0.6398.dsc
Download mangos_0.0.6398_i386.changes
Download mangos_0.0.6398_i386.deb
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Posted: July 31st, 2008
Categories: Mangos
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Verkannte Satire

High PurityIch war lange der Meinung, dass die 911-Verschwörungstheoretiker die Spitze der Evolution am Sektor der unterhaltsamen Homepages wären.

Doch jetzt muss ich gestehen: Im Internet gibt es nichts Endgültiges. Alles großartige wird auf kurz oder lang von etwas noch großartigerem getoppt.

Im Fall der Online-Verschwörungen bin ich nun auf den wohl derzeit unangefochtenen König der wirren Verschwörungen gestoßen: http://www.solarkritik.de/

Sehr feiner Lesestoff. Nur bitte zuvor den Sarkasmus- und Satire-Detektor einschalten und auf keinen Fall ernst nehmen :-)

Posted: July 28th, 2008
Categories: Internet
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Antwort der Grünen zum Telekompaket


Es tut mir wirklich leid, aber durch den anhaltenden Stress in der Arbeit und generell wenig Freizeit habe ich vor einigen Wochen ja glatt die Antwort der Grünen zu meiner Anfrage betreffend das “Telekompaket” unterschlagen. Die Antwort erhielt ich am 10. Juli 2008, also nur 3 Tage nach der Abstimmung in den Ausschüssen. Den Inhalt möchte ich natürlich nicht vorenthalten:

Sehr geehrter Herr Fladischer,

Am Montag wurde in 2 Ausschüssen im EP über das so genannte Telekom-Paket abgestimmt, das eigentlich vor allem die Rechte der Konsumenten und einen fairen Markt sichern sollte. (Im Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie habe ich an der Abstimmung teilgenommen.)
Im Vorfeld hatten allerdings einige MEPs Anträge eingebracht, die weniger die Rechte der Konsumenten als jene der Mediengiganten sichern wollten. Die Befürworter des französischen Modells für den Schutz von Copyright (ein Provider kann nach Information und Warnung einem Kunden wegen illegaler Downloads den Internet-Anschluss ohne ordentliches Verfahren kappen) scheiterten aber in beiden Ausschüssen. Leider finden sich in einigen Kompromiss-Anträgen noch Formulierungen wie „lawful content“, ein völlig unbestimmter Begriff, der als Trojaner für Zwecke der Filterung von Content im Internet dienen könnte. Das muss den Leuten, die im Herbst darüber abstimmen werden, noch klar gemacht werden. Sobald man nämlich einen Inhalt beurteilen will, ob er „lawful“ ist, muss man hineinschauen – und das heißt: Überwachung von Inhalten, die jemand sendet oder herunterlädt.

Jedenfalls führen Generalverdacht gegen jeden User und Daten-screening ohne konkreten Verdacht direkt in de Überwachungsstaat. Wichtige Qualitäten des Internets sind aber Freiheit und der Schutz der Privacy. Wenn das gefährdet wird, gefährden wir zugleich den Erfolg des Internet, vor allem aber die bürgerlichen Freiheiten!

Mit freundlichen Grüßen,
Eva Lichtenberger

Posted: July 22nd, 2008
Categories: Big Brother
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Nerd Trek – Die Suche nach der Brille

Walter\'s neue BrilleSorry, es ist spät in der Nacht und der GCC kompiliert so vor sich hin, also bleibt mir Zeit für sinnlosen Blödsinn. Hier das Ergebnis, zugleich meine erste “Arbeit” mit GIMP.

Ja Walter, für irgendeine Brille musst du dich entscheiden. :-) Sonst wirds was aus alten Server-Teilen & Plexiglas.

Posted: July 21st, 2008
Categories: Spare Time
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Die sozialdemokratische Fraktion des EU-Parlaments antwortet

Zwei Tage nach der Abstimmung in den Ausschüssen hat auch die sozialdemokratische Fraktion eine Stellungnahme herausgegeben:

Sehr geehrte Damen und Herren!

In den letzten Tagen gab es zahlreiche, recht unterschiedliche, Meldungen zum Telekompaket, welches am Montag, dem 7. Juli in den federführenden Ausschüssen ITRE (Industrie, Forschung und Energie) und IMCO (Binnenmarkt und Verbraucherschutz) abgestimmt wurde.

Im Name der österreichischen Delegation der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament möchten wir nachfolgende Stellungnahme abgeben.

Wir möchten klarstellen, dass die Netzneutralität keinesfalls in Frage gestellt wird. Der Kompromissänderungsantrag Nr. 5 sagt klar, dass es “keine Restriktionen oder Verzerrungen beim Netzzugang oder bei der Leistung von Netzdiensten geben darf” – im englischen Original: “ensuring that there is no distortion or restriction of competition in the electronic communications sector, in particular for the delivery of and access to entoent and services across all networks”

Anzumerken ist ferner, dass vor allem die nationalen Regulierungsbehörden durch den vorliegenden Vorschlag des Europäischen Parlaments gestärkt – und innerhalb Europas besser koordiniert werden sollen, um faire, objektive, nicht-diskriminierende und transparente Regelungen für alle Beteiligten zu schaffen.

Die nationalen Regulierungsbehörden sollen in die Debatten bzw. Entscheidungen zwischen Internet Service Providern (ISP´s) und Vertretern von Urheberrechtsinteressen eingebunden werden – was aber nur Auswirkungen auf die Informationen für Endkonsumenten hat – so wie dies auch in der Richtlinie für Universale Dienste festgelegt ist.

Es ist keineswegs der Wille der sozialdemokratischen Fraktion im Europäischen Parlament, dass massive Maßnahmen wie z.B. das Kappen der Internetverbindung (wie etwa vom französischen Präsidenten Sarkozy vorgeschlagen wird) bei Urheberrechtsverletzungen oder bei nicht rechtmäßigen Inhalten vorgenommen werden sollen. Die entsprechenden Anträge wurden im ITRE-Ausschuss auch abgelehnt

Hinsichtlich der inhaltlichen Verantwortlichkeit der ISP´s spricht der abgestimmte Bericht nur von “promotion of lawful content”, das heißt die ISP´s werden nicht für den Inhalt ihrer Kunden zur Verantwortung gezogen. Zur Verständlichkeit der englische Originaltext: “applying the principle that end-users should be able to access and distribute any lawful content and use any lawful applications and/or services of their choice and for this purpose contributing to the promotion of lawful content in accordance with Article 33 of Directive 2002/22/EC (Universal Service Directive).”

Im Sinne des Verbraucherschutzes wurde die Laufzeit von Verträgen für elektronische Kommunikationsdienstleistungen auf maximal 24 Monate beschränkt. Es müssen aber auch Verträge für nur 12 Monate angeboten werden. Der Kunde hat nun außerdem die Möglichkeit, bei Vertragsänderungen, welche seitens des Anbieters vorgeschlagen werden, vom Vertrag zurückzutreten.

Die Möglichkeit für Notrufe und die Feststellung des Aufenthaltsortes von in Not geratenen Personen muss seitens der Anbieter, welche elektronische Kommunikationsdienstleistungen für ausgehende Anrufe anbieten, sichergestellt sein. Dies gilt auch für körperlich benachteiligte Konsumenten, welche den gleichen Zugang zu Notfalldiensten haben müssen. Dies soll im gesamten EU-Raum durch die Einhaltung von europäischen Standards für die entsprechende technische Ausstattung gewährleistet sein.

Der Kulturausschuss des Europäischen Parlaments hat auch in seinen Stellungnahmen zum Telekompaket festgehalten, dass in erster Linie neben den Verbraucherrechten, auch die Förderung der Vielfalt und Qualität der erbrachten Dienstleistungen im Mittelpunkt stehen müssen. Vor allem die digitale Dividende ist ein wichtiges Instrument der audiovisuellen Politik und Medienpolitik, durch das die Meinungsfreiheit und der Medienpluralismus, die kulturelle und sprachliche Vielfalt sowie die Rechte von Minderjährigen wirksam gefördert und geschützt werden können. Aus diesem Grund darf die Zuweisung und Zuteilung der digitalen Dividende nicht nur unter den Gesichtspunkten der Gewinnmaximierung getroffen werden, sondern soll auch die Rechte der gegenwärtigen Nutzer von audiovisuellen Mediendiensten schützen und, wie bereits erwähnt, die kulturelle und sprachliche Vielfalt widerspiegeln. Von einer Beeinflussung der Lobbyisten seitens der großen Medienindustrie kann also in diesem Zusammenhang nicht gesprochen werden.

Im September wird über den wie oben beschrieben abgeänderten Vorschlag der Kommission im Plenum abgestimmt werden. Unsere politische Gruppe möchte festhalten, dass sie keinem Vorschlag zustimmen wird, welche die Rechte der Konsumenten oder den freien Internetverkehr einschränkt.

Mit freundlichen Grüßen

Hannes Swoboda, Christa Prets, Wolfgang Bulfon

Assistant to MEP Wolfgang Bulfon
European Parliament
Rue Wiertz 60, ASP 15G 350
B-1047 Bruxelles
Tel: +32/2/28 47721
Fax: +32/2/28 49721
Email: wolfgang.bulfon@europarl.europa.eu

Somit dürften zumindest einmal die gröbsten Einschränkungen der Netzneutralität (Zwangstrennung, Spyware-Installation etc.) eine Abfuhr bekommen.

Viele der Punkte könnten aber noch gelockert werden, um nicht zukünftigen Einschränkungen den Weg zu ebenen.

Posted: July 9th, 2008
Categories: Big Brother
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